Das Pfadpferdchen

Ein leiser Weggefährte im Ungewissen

Pfadpferdchen

Zwischen Zweifeln, Bruch und Wenden, tritt es auf,

wo keiner geht.

Wie ein Flüstern in den Rändern

einer Karte, die verweht.

Keine Mähne, kein Getrappel,

kein Galopp und kein Gebrüll.

Doch es trägt dich durch das Dunkel, macht das

Taumeln seltsam still.

Wo sich Pfade selbst verrennen,

bleibt es stehen, kehrt nicht um.

Flüstert leis in deine Zweifel:

"Auch Umwege haben Ruhm."

Es will nichts als deinen Atem,

wenn du stolperst. Bleib dabei.

Kein Symbol für Sieg und Ehre,

nur ein Funkeln: pfadgetreu.

Wie das Seepferd einst getragen,

leuchtet's nun, doch nicht aus Glanz.

Pfadpferdchen zeigt stummen Wegen deine Richtung,

deinen Tanz.

Die Metapher

Pfadpferdchen ist das Maskottchen der Pfadethik: ein leiser, verlässlicher Weggefährte im Ungewissen. Es steht für Orientierung durch Aufmerksamkeit, methodische Sorgfalt und Vertrauen in den eigenen Weg.